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Das magische DREI-Eck in Zeiten von Veränderungen

Zur Verwirklichung der Unternehmensziele steht die Beziehung zwischen den Mitarbeitern, Kunden und der Geschäftsführung im Fokus. Gute Führung bedeutet, dieses DREI-Eck gut zu managen ohne Spannung zu erzeugen.

Wenn wir von erfolgreicher Führung sprechen, dann gibt es dafür keine Checklisten oder fertige Rezepte. Gute Führung braucht die Kenntnis über Potenziale und Ressourcen aller Mitwirkenden im Unternehmen.

Gut gelingen kann es, wenn der einzelne Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz eine gute Wertschätzung bekommt und die individuellen Interessen mit den Interessen des Unternehmens oder der Organisation in Einklang stehen.

Dabei geht es nicht ohne Autorität, Durchsetzungskraft, Klarheit, gelingender Kommunikation und vor allem einer guten Mitarbeiterorientierung.

Ohne Wertschätzung gibt es keine Wertschöpfung.

Mitarbeiter möchten heute mehr mitgestalten und mitreden, das erfordert jedoch von den Führungskräften und Unternehmern einen klaren Rahmen verbunden mit Sicherheit und Orientierung – denn ohne Struktur und Vorgaben sind Eigenverantwortung und Entwicklungsfreiräume nicht umsetzbar.

Gerade in Zeiten von Veränderungen und ständigen Unsicherheiten sind jedoch noch mehr Kompetenzen notwendig, um gut im ICH + DU = WIR zu sein.

Wir benötigen viel Widerstandskraft, um die Turbolenzen des Lebens und der Arbeit zu meistern und wir brauchen eine ordentliche Portion an Kompetenzen, um mit diesen Unsicherheiten gut umgehen zu können.

Ich denke, der Begriff der Unsicherheits-Toleranz dominiert gerade sehr. Resilienz hilft dabei. Es gilt, die Resilienz der Mitarbeiter, die Resilienz der Führungskraft und die Resilienz des Unternehmens in eine Balance zu bringen.

Resilienz-Faktoren für das WIR

Es gibt unterschiedliche Resilienz-Faktoren, die zu einem guten WIR beitragen können. Ich möchte an dieser Stelle nur einige erwähnen:

  • Selbstverantwortung – Für die Situation und das eigene Handeln. Nicht abwarten, sondern Handeln.
  • Akzeptanz – Dinge, die nicht zu verändern sind, werden angenommen. Es können äußere Bedingungen sein, aber auch eigene Grenzen. Es gehört auch Mut dazu, der Realität ins Auge schauen zu können.
  • Optimismus – Mit einer positiven Grundhaltung und einer realistischen Sicht auf die Dinge. Veränderungen werden positiv gesehen und Lern-Chancen werden wahrgenommen.
  • Lösungsorientierung – Verwandle Probleme in Möglichkeiten und Angebote in Chancen. Der Fokus ist hier die Lösung und nicht das Problem. Die Offenheit für neue Dinge und zugleich auch das Verlassen der Komfortzone sind notwendig.
  • Beziehungen und Netzwerke – sind wichtig für den Austausch, für den Aufbau von Vertrauen und für Unterstützung, um Entwicklungen zu meistern.
  • Zukunftsorientierung – Entwicklung und Umsetzung der Visionen. Anpassungen vorzunehmen und auch mal zu improvisieren. Vorausschauend gestalten heißt auch vorbereitet zu sein, wenn es mal nicht so läuft. Toleranz und Flexibilität sind wichtig, um sich für eine gute Zukunft vorzubereiten.

Resilienz als Erfolgsformel

Resiliente Mitarbeiter und auch Führungskräfte sind im Alltag belastbarer und stabiler. In Zeiten von Krisen und Veränderungen zeigt sich das durch mehr Stärke und Gelassenheit.

In vielen Branchen zeichnet es sich aus, wenn die Mitarbeiter die Botschafter des Unternehmens sind. Zufriedene Mitarbeiter schaffen es Kunden zu begeistern.

Die Erfolgsformel lautet:

Mitarbeiter im Flow + Kundenzufriedenheit = Unternehmen in Wachstum und Beständigkeit.

Das erhöht zugleich die Attraktivität als Arbeitgeber und macht das Unternehmen zu einer unverwechselbaren Marke.

 

Warum einige es besser schaffen

Wir beobachten Unternehmen und stellen fest, dass einige es schaffen, moderner und gestärkt aus Krisen hervorzugehen, während andere zerbrechen oder sich spalten.

Eine Ursache dafür ist die unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeit zur Resilienz von Mitarbeitern, Führungskräften und Unternehmen im Umgang mit Rückschlägen oder Veränderungen.

In Zeiten der Veränderungen und Unsicherheiten braucht es eine Führung, die geprägt ist von einer fördernden Gesprächskultur, welche wiederum eine Vertrauenskultur schafft. Dazu zählt auch eine wertschätzende Feedbackkultur zwischen Führung und Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter weiß dann, wo stehe ich und woran habe ich noch zu arbeiten.

Das sorgt für eine gute Beziehungsqualität im Team, im gesamten Unternehmen und dient außerdem als Hebel für die Entwicklung einer Team-Resilienz.

Resilienz 2.0 braucht Flexibilität, um an Krisen und Herausforderungen wachsen zu können.

Wie das in einem familiengeführten Unternehmen mit langjähriger Tradition in der Hotelbranche gelungen ist, erzählt Hermann Reischl von Wellnesshotel Reischlhof – Wellness & Genuss im bayrischen Wald.

Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterbindung und eine stark ausgeprägte Vertrauenskultur sind einige der Erfolgsfaktoren.

Hermann Reischl spürt gerade jetzt nach der Pandemie, wie wertschätzend die Gäste seines Hotels es wahrnehmen, dass der Mitarbeiter im Reischlhof genauso willkommen ist wie der Gast.

Am Ende gibt es 3 Gewinner:

  • Der Unternehmer Hermann Reischl
  • seine Mitarbeiter und
  • Der Gast, der sehr gern wiederkommt.

Das bestätigt auch das Motto: Nicht daheim – und doch zu Hause.

Das ganze Interview mit Hermann Reischl können Sie auf allen gängigen Streamingdiensten anhören:

Link zu Spotify: https://open.spotify.com/episode/0YkI4PQkMv9xosdZeZbRlC?si=47fd366fd176470a

Link zu Apple Podcast: https://lnkd.in/efkprvYw

Alle Folgen und mehr gibt es hier: https://lnkd.in/erZcyjuv

Resilienten Unternehmen gehört die Zukunft – möchten auch Sie die Mitarbeitenden und Führungskräfte stärken, dann nehmen Sie gern Kontakt auf für ein kostenloses Erstgespräch.

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